
Nachdem wir die ersten zwei aufregenden Spiele aufmerksam verfolgt haben, freuen wir uns nun auf die beiden weiteren Spiele des Viertelfinales. Das erste Spiel wird zwischen dem Drückerfisch-Team und dem Putzergarnelen-Team entschieden, danach geben noch das Schildkröten-Team sowie das Feuerfisch-Team ihr Bestes.
Die beiden gestrigen Spiele sowie das heutige werden entscheiden, wer es von den Teams in das Halbfinale schafft. Alle 4 Teams möchten wir euch hiermit vorstellen:

Fast jeder hat bereits einschlägige Erlebnisse mit einem Drückerfisch sammeln dürfen, der sehr energisch auf Angriff übergeht um sein Revier zu verteidigen. Seine sehr beeindruckenden und effektiven Zähne wirken so einschüchternd, dass die meisten Feinde bereits aus der Ferne in die Flucht geschlagen werden. Sollte diese Drohmaßnahme aber nichts nützen, geht der Drückerfisch furchtlos und blitzschnell zum Angriff über um alle in seiner Nähe erfolgreich zu vertreiben. Leider ist das vom Drückerfisch auserwählte Revier nicht immer klar abgesteckt, so dass man sich ganz unvermittelt einer Attacke erwehren muss. So elanvoll und kraftvoll sie jedoch wirken, besitzen sie das große Talent, von einem Moment auf den anderen zu beschließen, ein Nickerchen gut versteckt im Riff einzulegen. Wir hoffen für das Drückerfisch Team dass sie mit dem Nickerchen warten, bis das Spiel zu Ende ist, damit ihre Chance auf Gewinn nicht zunieder gemacht wird.
Das gegnerische Team sind die Putzergarnelen. Der ein oder andere mag vielleicht auf Grund der unterschiedlichen Größenverhältnisse den Eindruck erhalten, dass die Chancen ungleich verteilt sind, jedoch sollte man sich von der Größe allein nicht immer beeindrucken lassen… Mit der größte Vorteil der kleinen fleißigen Garnelen ist ihre Teamfähigkeit gepaart mit beeindruckendem Organisationstalent. Dank ihrer kleinen Größe können sie überall hinein-, hindurch- und dazwischenkriechen, sodass den meisten Gegnern eine Verfolgung schier unmöglich ist. Auch sind die Putzergarnelen dafür bekannt, ein angefangenes Projekt mit größt möglicher Perfektion zu meistern. Allerdings könnte ihnen daraus auch ein Nachteil entstehen. Durch ihr Streben nach Perfektion verzögert sich das ein oder andere Projekt durchaus mal und nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als geplant. Wenn sie aber während des Spiel konzentriert bei der Sache bleiben und sich auf ihre eigentlichen Stärken wie zum Beispiel Teamfähigkeit konzentrieren, stehen ihre Chancen gegen das wesentlich größere und kraftvollere Drückerfisch Team ganz gut.

Das andere Spiel entscheidet sich zwischen den Schildkröten und dem Feuerfisch. Ein jeder wird von der so niedlich und harmlos wirkenden Schildkröte fasziniert in den Bann gezogen, dazu kommt dass sie durch ihre angeborene Neugierde nicht allzu scheu sind und man ihnen, wenn man sich vorsichtig anschleicht, ganz nahe kommen kann. Das klingt, als ob die Schildkröten kein würdiger Gegner wären, aber das täuscht! Sollte jemand mal die Gelegenheit gehabt haben, eine fressende Schildkröte zu beobachten, so wird leicht festzustellen sein, wie kraftvoll und rücksichtslos sie sein können, um an ihr Ziel zu gelangen! Dazu kommt noch ihre Schnelligkeit beim Schwimmen sowie die sehr gut ausgebildeten Sinne des excellenten Navigators. Allerdings hat die Schildkröte gegen ein Päuschen hier und da nichts einzuwenden und liegt auch gerne mal untätig herum, wollen wir hoffen dass ihnen das nicht während des Spiels einfällt!
Ihr gegnerisches Team sind die Feuerfische. Es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, wie elegant sie sich durchs Wasser bewegen, es hat manchmal den Eindruck als würden sie einen wunderhübschen Tanz aufführen. Oftmals kann man sie aber auch einfach beobachten, wie sie stolz und würdevoll im Wasser auf der Stelle schweben, als ob sie zum Ausdruck bringen wollten, dass es für sie nichts gäbe, wovor sie sich fürchten müssten. Tatsächlich hat der Feuerfisch, obgleich er nicht aggressiv ist, sehr gut versteckte Verteidigungswaffen: mit Gift gefüllte Stacheln! Diese sind sehr effektiv und sehr giftig. Dank ihrer Tarnfähigkeit und ihrer Tendenz, neben Objekten gleicher Farbe zu schweben, sind sie manchmal nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Dadurch ist man doch ab und zu überrascht, von woher denn der Feuerfisch nun aufgetaucht ist und beim Gegner kann er dadurch leicht zur Verwirrung führen. Beim Jagen nähern sie sich ganz langsam und starten ihren Überfall ganz unerwartet, so dass es für viele keine Zeit zur Verteidigung gibt. Auch wenn man sie meist in einer Gruppe sieht, sind sie doch eher sehr eigenbrödlerisch und nicht wirklich an Teamarbeit interessiert. Wenn sie das Spiel für sich entscheiden möchten, müssen sie sich allerdings dafür entscheiden, als Team zu arbeiten und all ihre weiteren Vorteile zusammen einzusetzen.
Wir wünschen allen viel Glück!
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